Wehrkraftwerk

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Das Wehrkraftwerk der RADAG wird im Dezember 2009 nach dreijähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Das Maschinenhaus schließt direkt an das bestehende Stauwehr an. Es ist 77 Meter lang, 22 Meter breit und 30 Meter tief. Im Maschinenhaus lagert die horizontal angeordnete Welle der Rohrturbine. Die Maschine besteht aus dem Laufrad, einem Leitapparat und dem Generator. Ihre mittlere Leistung liegt bei 24 Megawatt. Die 16 Schaufeln des Leitapparates können in Verbindung mit der Laufradstellung so eingestellt werden, dass die Maschine je nach Wasserführung den besten Wirkungsgrad erreicht. Dieser liegt bei weit über 90 Prozent. Die Energieableitung erfolgt über Kabel in die bestehende Schaltanlage am alten Maschinenhaus in Albbruck. Im Alleinbetrieb hat das Wehrkraftwerk eine mittlere Jahreserzeugung von 180 Millionen Kilowattstunden.